Johannes Huber

Landrat des Landkreises Kusel

Johannes Huber - Landrat des Landkreises Kusel

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| Semmelweis-Universität, Budapest, Ungarn

Historischer Meilenstein für die Region: Zehnjährige Kooperation für die „Medical School Kaiserslautern“ besiegelt

Die Pläne für die Medical School Kaiserslautern machen einen entscheidenden Schritt nach vorne. Um die medizinische Versorgung in unserer Region nachhaltig zu stärken, ist eine deutsche Delegation nach Budapest gereist und hat dort einen historischen Meilenstein erreicht: Das Westpfalz-Klinikum und die renommierte Semmelweis-Universität haben eine langfristige, zehnjährige Kooperation offiziell vertraglich fixiert.

Innovatives Studienmodell bringt angehende Ärzte in die Pfalz Herzstück dieser internationalen Partnerschaft ist ein innovatives Studienmodell zur Ausbildung des dringend benötigten medizinischen Nachwuchses. Das Konzept sieht vor, dass die Medizinstudierenden ihre vorklinische Ausbildung zunächst an der Semmelweis-Universität in Budapest absolvieren. Für den anschließenden klinischen Teil ihres Studiums wechseln sie dann direkt an das Westpfalz-Klinikum nach Kaiserslautern.

Landrat Huber: „Investition in die Lebensqualität der gesamten Region“ Landrat Johannes Huber begrüßt den Vertragsabschluss ausdrücklich und betont die regionale Verantwortung in Zeiten des Ärztemangels: „Als einer der kommunalen Träger des Westpfalz-Klinikums sehen wir es als unsere Kernaufgabe, die medizinische Versorgung der Menschen in unserer Heimat langfristig und auf höchstem Niveau zu sichern“, so Huber. Er macht deutlich, dass die finanzielle Absicherung dieses zukunftsweisenden Projekts keine bloße Ausgabe, sondern eine direkte „Investition in die Lebensqualität der gesamten Region“ sei.

Zentraler Baustein gegen den Fachkräftemangel Auch der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Dr. Karlheinz Seidl, unterstreicht die enorme Bedeutung des Projekts für den Standort: Die Medical School sei weit mehr als nur ein zusätzliches Studienangebot. „Sie ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit unseres Gesundheitsstandortes und ein entscheidender Impuls zur Gewinnung ärztlicher Fachkräfte im Südwesten“, erklärt Prof. Seidl.

Mit der Vertragsunterzeichnung in Budapest ist nun das Fundament gelegt, um künftig bestens ausgebildete Ärztinnen und Ärzte für unsere Heimat zu gewinnen und die Gesundheitsversorgung vor Ort auf Jahrzehnte hinaus zu sichern.

Quelle: Facebook-Beitrag der Kreisverwaltung Kusel

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