Johannes Huber

Landrat des Landkreises Kusel

Johannes Huber - Landrat des Landkreises Kusel

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| Kreisverwaltung Kusel

Konkrete Perspektive für den Windhof: Absichtserklärung zur Reaktivierung der Kaserne in Kusel unterzeichnet

Ein Meilenstein für die Region: In der Kreisverwaltung Kusel wurde heute der offizielle „Letter of Intent“ (LoI) zur möglichen militärischen Wiedernutzung der ehemaligen Unteroffizier-Krüger-Kaserne sowie des dazugehörigen Standortübungsplatzes unterzeichnet. Für die Stadt, die Verbandsgemeinde und den Landkreis rückt damit ein lang ersehntes und gemeinsam verfolgtes Ziel in greifbare Nähe: die Rückkehr der Bundeswehr nach Kusel.

Landrat Johannes Huber zeigte sich bei der Unterzeichnung hocherfreut über den Fortschritt: „Aus einer Möglichkeit ist nun eine konkrete Perspektive geworden.“ Um die notwendigen Voraussetzungen für die Reaktivierung zu schaffen, kamen Vertreter des Bundesministeriums der Verteidigung, der Bundeswehr, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), des Landes Rheinland-Pfalz sowie der Kommunen zusammen. Gemeinsam gilt es nun, die anstehenden Detailfragen zur Entwicklung des Geländes und den weiteren administrativen Verfahren zu klären.

Hintergrund: Wachsender Bedarf der Streitkräfte Ausgelöst wurde diese positive Entwicklung durch die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa sowie den geplanten Aufwuchs der Bundeswehr, der dringend zusätzliche Ausbildungs- und Unterbringungskapazitäten erfordert. Bereits im Oktober 2025 hatte das Verteidigungsministerium ein Moratorium verhängt, das die Umwandlung zahlreicher ehemaliger Militärliegenschaften in zivile Nutzungsflächen aussetzte – davon war auch der Kuseler Windhof betroffen. Im August 2026 folgte schließlich der formelle Auftrag des Ministeriums, für Kusel und vier weitere ausgewählte Standorte konkrete vorbereitende Schritte einzuleiten.

Wirtschaftliche Chancen und gemeinsamer Einsatz Eine Stationierung der Truppe würde dem gesamten Landkreis maßgebliche wirtschaftliche Impulse verleihen. Von neuen Arbeitsplätzen über eine Belebung des Wohnungsmarktes bis hin zu positiven Effekten für das regionale Handwerk, den Handel und die Dienstleistungsbetriebe würde die gesamte Region nachhaltig profitieren.

Landrat Huber richtete seinen ausdrücklichen Dank an alle beteiligten Akteure auf Bundes- und Landesebene sowie an die BImA. Ganz besonders hob er das geschlossene und hartnäckige Engagement vor Ort hervor: Die Stadt Kusel, die Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, der Landkreis und die politischen Vertreter hätten unermüdlich für diesen Standort gekämpft. Ein besonderer Dank des Landrats ging an Thomas Danneck, Mitglied des Kreisvorstandes und Beauftragter für den Windhof, für seinen langjährigen und beständigen Einsatz für das Projekt.

„Wir werden alles in unserer Zuständigkeit Liegende tun, um die weiteren Verfahren konstruktiv, verlässlich und so zügig wie möglich voranzubringen“, betonte Huber abschließend. „Mit der heutigen Unterzeichnung beginnt die nächste Etappe und ich freue mich auf den Tag, an dem wir wieder Soldatinnen und Soldaten in Kusel begrüßen können.“

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