Im Rahmen der landesweiten Fahrradaktion der rheinland-pfälzischen Landrätinnen und Landräte hat Landrat Johannes Huber in Mainz erneut eine grundlegende Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung gefordert. Gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern aller 24 Landkreise setzte er unter dem Motto „Wir Landkreise strampeln uns ab!“ ein sichtbares Zeichen für die schwierige Lage der Kreise.
Im Mittelpunkt steht aus Sicht von Johannes Huber vor allem die Forderung nach mehr finanzieller Eigenständigkeit für die Landkreise. Statt immer neuer Förderprogramme mit hohem Verwaltungsaufwand brauche es verlässliche und pauschale Mittel, damit die Kreise vor Ort schneller, gezielter und bedarfsgerecht handeln können.
Johannes Huber betont: „Wir brauchen weniger bürokratische Förderkulissen und mehr echte finanzielle Freiheit für unsere Landkreise. Pauschale Mittel helfen uns vor Ort deutlich mehr, weil wir damit flexibel auf die tatsächlichen Herausforderungen reagieren können.“
Die gemeinsame Fahrradaktion durch die Landeshauptstadt Mainz machte deutlich, wie stark die kommunale Ebene inzwischen unter Druck steht. Steigende Pflichtaufgaben, wachsende Kosten und eine unzureichende finanzielle Ausstattung belasten die Landkreise seit Jahren erheblich. Nach Auffassung der Landrätinnen und Landräte braucht es deshalb einen politischen Kurswechsel, damit die kommunale Handlungsfähigkeit dauerhaft erhalten bleibt.
Mit seiner Teilnahme in Mainz unterstreicht Johannes Huber, dass auch der Landkreis Kusel auf tragfähige Lösungen angewiesen ist. Ziel bleibt eine Finanzausstattung, die den Kreisen nicht nur das Verwalten des Mangels ermöglicht, sondern echte Gestaltungsspielräume eröffnet. Sonst fährt man zwar los, kommt politisch aber nur mit schleifender Bremse voran.
Quelle: Kreisverwaltung Kusel, Pressestelle