Thallichtenberg/Kusel. Seit Anfang Mai gibt es in Thallichtenberg einen neuen Ort zum Verweilen: Mit Blick auf die Burg Lichtenberg wurde dort die neue OIE Heimatliebe-Bank offiziell übergeben. Bei klarem Wetter bietet der Standort einen eindrucksvollen Ausblick und schafft zugleich einen attraktiven Platz zum Ausruhen, Begegnen und Fotografieren.
Die Bank wurde aus massivem Eichenholz gefertigt und in aufwendiger Handarbeit gestaltet. Sie verbindet handwerkliche Qualität mit einer individuellen Gestaltung und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Besonders ins Auge fällt das in die Rückenlehne eingearbeitete Herz, das dem neuen Sitzplatz eine besondere Note verleiht. Aufgebaut wurde die Bank von Mitarbeitern des Hausmeisterpools der Kreisverwaltung Kusel.
Zur offiziellen Übergabe kamen Landrat Johannes Huber, OIE-Vorstand Thomas Johann sowie OIE-Kommunalbetreuer Florian Schmidt zusammen. Thomas Johann bezeichnete die neue Bank als gelungenes Beispiel dafür, wie Natur, Handwerk und Heimatverbundenheit an einem Ort zusammenfinden können. Auch Landrat Johannes Huber unterstrich die Bedeutung des neuen Angebots für die Region. Der Platz mit Blick auf die Burg Lichtenberg wertet den Standort zusätzlich auf und schafft einen weiteren Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste.
Ein weiterer besonderer Anlass fiel mit der Einweihung zusammen: Am selben Tag wurde auch das Pfälzer Musikantenland-Museum wiedereröffnet. Das Museum erinnert an die Geschichte der Wandermusikanten aus der Westpfalz und macht deren Lebenswelt auf anschauliche Weise erlebbar. Zu den bemerkenswerten Exponaten zählen unter anderem historische Instrumente aus aller Welt sowie die größte Tuba der Welt.
Damit gewinnt die Region rund um die Burg Lichtenberg gleich doppelt: mit einem neuen Aussichtspunkt in besonderer Lage und mit einem kulturellen Angebot, das ein wichtiges Kapitel der westpfälzischen Geschichte sichtbar macht. Natur, Kultur und Regionalgeschichte rücken damit noch ein Stück näher zusammen — und das ist ausnahmsweise mal ein Platzproblem der angenehmen Sorte.
Quelle: Landkreis Kusel